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Mt.Cook – Mueller Hut Track

Am nächsten Tag machen wir uns Richtung Mueller Hut auf, die auf 1800m liegt. Die Hütte ist sehr beliebt, da der Hausberg „Mt Ollivier“ der erste Gipfel des Sir Edmund Hillary war. Der Neubau der Hütte wurde 2003 sogar von ihm persönlich eingeweiht. Über 2500 steile Stufen gehts zu den Sealy Tarns, von wo aus man einen schönen Blick auf den Mt.Cook & Mt. Sefton hat. Man ist auf gleicher Höhe wie die riesigen Eis Flanken welche an den steilen Wänden des Mt. Sefton hängen und ab und zu bricht auch ein Stück mit lautem Donnern ab. Unten im Tal sieht man den Mueller Glacier See mit seinen verschieden blauen „Pools“. Das letzte Stück zu den Sealy Tarns ist ganz schön zugeschneit, die Tage zuvor hat es nämlich ca. nen halben Meter frisch geschneit.

Nach einer Mittagspause mit grandioser Aussicht gehts weiter mit Schneeschuhen bis zum Grat von dem die Aussicht noch besser wird. Leider schaffen wir es aufgrund des Neuschnees und der Lawinengefahr nicht ganz bis zur Hütte. Wir hatten sowieso nicht geplant zu übernachten.

Es ist ganz schön anstrengend bei dem schweren Schnee, trotz der Schneeschuhe. Dann treffen wir noch ein paar Bergsteiger die mit Steigeisen unterwegs sind, die sinken aber teilweise bis zur Hüfte in den Schnee ein und drehen auch wieder um. Am Abend fallen wir unter sternenklarem Himmel ins Bett.

 

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  1. Ganz schön viel Schnee. Habt ihr die Stufen selber gezählt oder als info wo her?
    Vielleicht wäre die Gegend was für Lu, der sucht doch was wo er seinen Heli-Schein einsetzen kann.

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Mt.Cook – Tasman Glacier

Weiter gehts Richtung Mt. Cook (auf Maori: Aoraki). Auf dem Weg kommen wir an einer Lachsfarm vorbei, die Fische in den Kanälen des größten Wasserkraftwerkes Neuseelands züchtet. Da nehmen wir uns natürlich ein Stückchen frisch geräucherten Lachs mit.

Weiter am Lake Pukaki entlang fahren wir zum Mt. Cook Village, das am Ende des Tals liegt. Das Wasser hat fast schon eine unwirkliche Farbe, so milchig türkis ist das. Als ob jemand Farbe hinein gekippt hat.

Mt.Cook Village besteht eigentlich nur aus Unterkünften & einem Flugplatz für die ganzen Heli und Ski-Flugzeug Touren.

In Neuseeland kann man so ziemlich alles mit Heli machen, ob Heli-Ski, Heli-Hike, Heli-Bike, Heli-Hunting, Heli-Fishing, Heli-Golf, Heli-Picknick oder einfach nur rumfliegen…

Soviele Helis wie in Neuseeland hab ich glaub auch noch nirgends rumfliegen sehen.

Nachdem die Berge ziemlich Wolken verhangen sind und man den Mt.Cook gar nicht sieht informieren wir uns erstmal in dem ganz interessanten Visitor Center & schauen noch ins Old Mountaineer Cafe.

Am nächsten Tag klart es wieder auf aber es weht ein eisig kalter Wind und wir machen eine Wanderung zum Tasman Glacier, dem längsten und größten Gletscher Neuseelands. Da der Tasman Glacier relativ flach ausläuft hat sich seit ca. 10 Jahren an seinem Terminal ein Gletschersee gebildet, in dem die abbrechenden Eisstücke schwimmen.

Ganz schön imposant wie riesig die Abbruchkante ist und die riesigen Kieshaufen an den Rändern. Das unterste Stück des Gletschers ist gar nicht mehr weiß sondern nur noch von Geröll bedeckt und sieht aus wie eine Mondlandschaft.

Ganz schön beeindruckend!

 

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  1. Ganz schön viel Geröll auf dem Gletscher. wirkt das jetzt eher isolierend oder schmilzt der Gletscher schneller, weil er schwarz ist? Weiß man für was das 8-rädrige Fahrzeug verwendet wird?

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Ohau

Da es schon wieder frisch geschneit hat beschließen wir noch einmal Snowboarden zu gehen. Oberhalb des schön blauen Ohau Sees liegt das kleine Skigebiet. Wobei für Neuseeländische Verhältnisse ist es eigentlich schon ganz groß.

Die Zufahrt ist noch abenteuerlicher als zu den anderen Skigebieten in denen wir schon waren. Zuerst gehts durch einen Bach bevor die schmale holperige Schotterstraße sich den Berg hinauf windet, zum Schluß sogar mitten durch ein Geröllfeld.

Das Skigebiet besteht eigentlich nur aus einem altem langsamen Doppel Sessellift (wenn man den Anfänger Tellerlift und das Förderband nicht mitzählt) Die meisten kleinen Skigebiete haben nur Schlepplifte. Jedoch gibt es dafür ziemlich viele Abfahrten, nur die zwei Hauptabfahrten sind präpariert. Über Nacht hat es 20 cm geschneit und wir heizen den ganzen Tag durch den Tiefschnee. Bei der Handvoll Leute die heute hier oben sind dauert es ein Weilchen bis der ganze neue Tiefschnee verspurt ist. Mittags sah die Piste immer noch wie frisch präpariert aus, weil alle nur im Tiefschnee fahren. 😉

Nachmittags steigen wir noch das letzte Stück von der Liftstation bis zum Grat auf, von wo aus man einen super Blick über die Schneebedeckten Gipfel haben. In der Ferne sieht man sogar den höchsten Berg Neuseelands, den Mt.Cook  (3724m).

 

 

 

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  1. Ihr seids vielleicht wuide Hund! So eine verwegene Schotterzufahrt zum Skigebiet hatten wir in Tasmanien auch mal, nur war da kein Schnee :-)

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Lindis Pass

On the Road again

Nachdem wir den letzten Monat eher stationärer in der Gegend um Wanaka & Queenstown verbracht haben sind wir jetzt sozusagen wieder „On the Road“.

Über den Lindis Pass fahren wir in Richtung der Gletscherseen um den Mt. Cook herum.

Hier im trockenen High Country ist die Landschaft ziemlich karg und auf den Tussock Weiden sieht man viele Merino Schafe.

Bei Omarama machen wir einen Zwischenstopp bei den ClayCliffs.

Nach einem kurzen Lebensmitteleinkauf in Twizel inspizieren wir noch die ausgestellten Baumaschinen die hier im Einsatz waren beim Bau des großem Waitaki Wasserkraftwerkes.

 

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  1. Der Scraper und der Dozer sind aber auch schon aus den 1970er Jahren, haben ihre Arbeit wohl getan, verkaufen und wegschaffen hat sich scheinbar nicht mehr gerechnet, aber als Turi-Attraktion immer noch gut so ne alte Großgeräte.

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Bye Bye Wanaka

Da in Nelson bald die Kite Saison anfängt müssen wir so langsam Richtung Norden aufbrechen.

Nach wochenlang nur Sonnenschein und nachdem die ersten Skitgebiete schon wegen Schneemangel schließen mussten bringt jetzt ein Sturm aus Nord/West neuen Schnee. Aber das scheint wohl recht typisch für Neusseeland zu sein, daß es im Frühling nochmal richtig schneit. Leider bekommt der Snowkitespot nicht viel von dem Schnee ab, weil die Bergkette weiter östlich liegt. Deshalb beschließen wir zum Abschluß nochmal am Treble Cone snowboarden zu gehen.

Nach einem netten Aprés Ski Abend in Wanaka brechen wir am nächsten Tag auf.

 

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Snowkite Expedition

Da hier ja die letzten 4 Wochen nur die Sonne geschienen hat, schmilzt der Schnee langsam dahin. Aber es ist endlich richtig Wind angesagt :-) Daher beschließen wir eine 2-tägige Snowkite „Expedition“ in die höheren Lagen der Pisa Range zu machen. Da die Schneedecke auf Höhe des Snowfarm Parkplatzes praktisch nicht mehr vorhanden ist wandern wir erstmal 1,5 Stunden bis wir genug Schnee finden und die Kites auspacken. Da blöderweise nur die Hänge noch genug Schnee haben, die in der Windabdeckung liegen zieht sich der Anstieg mit den Kites ganz schön hin. Zwischendurch müssen wir sogar nochmal zusammenpacken und ein Stück zu Fuß zurücklegen, da auf der Kuppe die wir queren müssen kein Schnee mehr liegt. Nach einem mühsigem Aufstieg haben wir es aber dann endlich geschafft und sind auf der Hochebene mit geschlossener Schneedecke angekommen :-) Ganz in der Nähe liegt die „Kirtle Burn Hut“, eine kleine Schutzhütte mit 7 Betten, wo wir zufällig noch zwei andere Snowkiter treffen. Wir laden schnell unsere Rucksäcke ab und kiten zurück auf die Hochebene wo wir noch eine traumhafte Sonnenuntergang Session haben. Am nächsten Tag nimmt der Wind noch etwas zu und wir sind eher am oberen Limit mit unseren Kites, aber kleinere haben wir nicht mitgenommen. Die Rucksäcke sind so schon schwer genug gewesen. Also heißt es einfach nur Riesen Jumps machen 😉

Nach einer Mittagspause in der Hütte packen wir wieder unsere Sachen und kiten langsam soweit es geht wieder Richtung Auto. An den ausgesetzten Stellen ziehts wie Hechtsuppe. Zuerst wochenlang zu wenig Wind und dann zuviel… Als es einfach zuviel wird und der Schnee immer weniger gehts zu Fuß weiter.

Ganz schön anstrengend so eine Snowkite „ Expedition“… Wir müssen uns erstmal 2 Tage danach ausruhen, aber das Wetter ist eh nicht so toll…

 

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Dart River Valley

Am nächsten Tag folgen wir noch einer Backcountry Road, die noch ein Stück weiter das Tal entlang dem Dart River folgt. An Backcountry Roads gibt es übrigens keine Brücken über die Flüsse, und je nach Wasserstand der Flüße sind die auch manchmal gar nicht passierbar. Wir sind ganz froh, dass unser Transit mehr Bodenfreiheit hat als ein normaler PKW. Ben hat richtig Spaß beim Backcountry Road fahren 😉 Über bestimmt 9 solcher Furten und teilweise schlammige Sektionen gehts bis zum Wanderparkplatz am Ende der Piste.

 

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  1. Da kann ich Ben gut verstehen, so Furten mit Schmakes durchfahren, daß das Wasser nur so zu Seite spritzt, ohne dass das Auto naß wird macht schon Spaß. Tolle Bilder!! Müßt ihr auch für jede eurer Wanderungen immer Permits einholen oder geht das unbürokratischer als in SA ?

    1. Hier braucht man keine Permits für die Wanderungen. Nur wenn man auf den Hütten übernachten will muß man die teilweise vorher buchen.
      Die Hütten an den mehrtägigen Great Walks sind wohl in der „Hiking Season“ ziemlich ausgebucht und man muß frühzeitig buchen. Die haben da schon n richtiges Geschäft draus gemacht, im Sommer kostet da die Hüttenübernachtung im Matratzenlager 50$ oder mehr. Im Winter nur $15 und man muß nicht voraus buchen.

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Routeburn Track

In der Nähe von Glenorchy beginnt auch der mehrtägige bekannte „Routburn Track“. Wir beschließen einen Teil des Tracks zu erwandern.

Durch dichten moosigen Beech Forest geht es in ein entlegenes Tal und dann noch weiter hoch zur Falls Hut mit unzähligen Wasserfällen und einem schönem Bergpanorama. Hier im Nationalpark sind die Vögel anscheinend auch gar nicht ängstlich Menschen gegenüber. Wir sehen einige seltene Vögel z.B. Yellowheads, Tomtit, Keas, die aber leider viel zu schnell wieder wegfliegen bevor man ein Foto machen kann. Nur der kleine „South Island Robin“ (Toutouwai) ist ganz zutraulich und posiert sogar richtig.

 

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Wer-liest-den-Blog

Wer liest eigentlich unseren Blog?

Ja das haben wir uns gefragt, da die Statistik uns ca. 200 Besucher am Tag anzeigt. Das können wir ja gar nicht glauben…

Und wer da alles reinkuckt würde uns ja schon interessieren. Also wie wärs wenn jeder der regelmäßig auf unseren Blog schaut mal einen Kommentar hinterlässt? Damit wir mal ein bißchen Feedback bekommen wie euch unser Blog gefällt.

 

( Leider müsst Ihr seit neuestem auch eure Email angeben um Kommentare  zu schreiben da wir ein Spam Problem hatten und ich bisher keine andere Lösung dafür gefunden habe. Aber keine Angst die Email wird nicht angezeigt,  sondern dient nur dazu euch von Spammern zu unterscheiden)

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    1. Hmmm, es scheint ja jetzt funktioniert zu haben. Also falls es bei jemand nicht funktioniert bitte mir über fb Bescheid geben.

  1. Ich auch! Na logisch.
    Hammer Fotos.
    Muss nur manchmal wegschauen weil ich sooooo neidisch bin.
    vermisse euch !!

  2. Manchmal und manchmal öfter.
    wie andi schon sagt: Hammer Bilder, da muss man echt nicht immer gucken….. Zu gross das Fernweh 😉

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