Alle Beiträge von Juli

Glenorchy

Zur Abwechslung machen wir von Queenstown aus noch einen Abstecher in die Gegend um Glenorchy am Nordende des Lake Wakatipu. Dort wurden schon einige Filme gedreht. Neben mehreren Szenen aus Herr der Ringe auch ein Milka Werbespot. Über ein landschaftlich sehr schöne Strecke, fast wie eine Fototapete, geht es 70km am See entlang zu dem kleinem entlegenem Ort. Der Dart & Rees River münden hier mit riesigen Kiesbetten in den See.

 

 

 

 

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Old Woman Range & Cormwell

Da wir gehört haben, daß die Old Women Range sich auch ganz gut zum Snowkiten eignet und es auch eine Straße nach ziemlich weit oben gibt, versuchen wir da mal unser Glück. Andere Snowkiter haben uns erzählt daß eine Schneewächte ziemlich weit oben die Straße blockiert. Also dachten wir, da muß es ja dann richtig Schnee haben. Aber als wir oben sind ist da leider nicht viel Schnee, außer dem der die Straße blockiert :-/ wir wandern noch 1,5 Std. hoch, aber es wird nicht wirklich viel besser vom Schnee her und drehen dann wieder um.

Wie wir später dann rausgefunden haben hätten wir nochmal eine Stunde weiter gehen müssen um  genügend Schnee zum Snowkiten zu finden.

Hier braucht mann echt am besten nen Heli zum Snowkiten. ( Na wie wär’s Lu? )

Im Tal der Old Woman Range befindet sich Cromwell, ein kleines Städtchen ohne großem Skizirkus & Tourismus Rummel wie Queenstown oder Wanaka. In der ganzen Gegend wird Obst und Wein Angebot. Und Freedom Camper sind hier auch wieder gern gesehen, anders als im Lakes District  um Wanaka & Queenstown herum. Direkt am Dunstan Lake gibt es einen riesigen Platz für Wohnmobile.

 

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Rob Roy Glacier

An einem windlosem sonnigen Tag machen wir uns von Wanaka auf zum Mt. Aspring Nationalpark und dem RobRoy Galcier. Über eine Backcountry Road gehts bis ans Talende zu einem Wander Parkplatz.  30 km schlängelt sich die holprige Schotterpiste mit mehrere Flußdurchquerungen dem Matukituki Fluss entlang.

Gut durchgeschüttelt gehts zu Fuß weiter Richtung Gletscher. Über einen Schmalen Pfad mit mehreren Erdrutschen geht es bis zum Gletscher Aussichtspunkt hinauf. Ganz schön beeindruckend die steilen Felswände mit Wasserfällen und dem Gletscher oben drauf.

 

Keas (der Neuseeländische Bergpapagei) die sich hier gerne rumtreiben sehen wir leider keine. Aber im Winter sind die nicht so aktiv.

 

 

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Cardrona

An der Bergkette gegenüber der Pisa Range liegt das Cardrona Ski Resort. Jeden morgen muß einer der Mitarbeiter im Maskottchen Kostüm die Gäste an der Zufahrt begrüßen.

Außerhalb des Skigebietes kann man auch Snowkiten, aber das Gelände ist ziemlich steil und mehr was für Experten. Da schauen wir lieber den Profis zu 😉 und gehen zum Aprés Ski.

 

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Snowfarm Snowkiten

Die Pisa Range ist der wohl bekannteste Snowkite Spot in Neuseeland. Vor allem weil man auch gut hinkommt. Da dort oben auch eine Auto Teststrecke und die Snowfarm, ein nordisches Skizentrum, ist gibts eine recht gute Gravel Road die sich über zahlreiche Serpentinen hochschlängelt. Andere Spots gäbs wahrscheinlich zu genüge aber ohne Heli oder Snowmobil kommt man nirgends so leicht hin.

Leider hat es dieses Jahr, da es ein „La Niña“ Jahr ist, nicht soviel geschneit und es schaut überall noch das Tussock Gras raus. Aber letztes Jahr soll es anscheind noch weniger Schnee gewesen sein. Dafür ist das Wetter traumhaft, jeden Tag Sunshine pur. Aber der Wind macht leider auch etwas schlapp. Aus unseren geplanten Snowkite Expedition über die ganze Pisa Range wird aus Windmangel leider bisher nichts. Also vergüngen wir uns an einer Schneewächte in der Nähe des Parkplatzes.

Zufälligerweise findet sogar noch das Wanakite Event hier statt, ein jährliches zusammentreffen von Snowkitern in NZ. Aber da der Wind nicht so richtig will wird aus der gemeinsamen Kitesession mehr eine gemeinsame Bier-Trink Session. Eine kanadische Spezialität gibt es zur Feier des Tages dann auch noch: Caramelisierter Ahorn-Syrup mit Schnee.

 

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Arrowtown

In der Nähe von Queenstown liegt Arrowtown ein altes Goldgräber Städtchen mit noch vielen alten erhaltenen Gebäuden.

Der Ort scheint ein beliebtes Ausflugsziel von Queenstown aus zu sein. Ganz interessant ist auch die restaurierte Siedlung von chinesisischen Goldgräbern.

 

 

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Queenstown

Über die Crown Range fahren wir weiter nach Queenstown, der Abenteuerspielpatz Neuseelands. Hier gehts ganz schön zu, ein Action Bespaßungs-Angebot ohne Ende. Ob Jetboat fahren, Bungy Jumping, Hydro Attack Shark, Zip Line , Paragliding, Fallschirmspringen, Raften, Canyoning, 4 WD Safaris etc. hier ist echt ganz schön was geboten. Ski fahren & Snowboarden kann man hier natürlich auch. Zwei der vier größten Skigebiete der Südinsel, das Remarkables & das Coronet Peak Ski Resort liegen nur ca. 30-45Min entfernt. Heli Skiing oder einfach nur mit dem Hubschrauber irgendwo hinzufliegen scheint auch recht beliebt zu, ständig rattert es irgendwo. Es werden sogar Heli Flüge zur Bergstation der Aussichts-Gondel angeboten! Naja man kann auch sinnvoller sein Geld rausschmeißen finden wir…

Die Stadt ist voll von Touristen, vor allem Chinesen scheinen hier gern herzukommen. Der Ortskern besteht fast nur aus Hotels, Appartments & Buchungsbüros für die ganzen Aktivitäten. Ansonsten ist Queentown ganz nett am großen türkis blauem Wakatipu See gelegen mit der markanten Remarkables Bergkette im Hintergrund. Momentan kann man sogar oben in den Skigebieten Skifahren & unten am See Wasserskifahren am selben Tag.

Am „Strand“ und der kleinen Fußgängerzone gibts jedemenge Shops & Restaurants. Natürlich genehmigen wir uns auch noch einen Burger vom Fergburger. Nom,Nom,Nom! Danke für die Empfehlung Conny & Manu!

 

 

 

 

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Wanaka

Wanaka ist sozusagen der Talort der beiden Skigebiete Treble Cone & Cardrona. Wobei die Anfahrt zu den Skigebieten jeweils noch eine Stunde dauert. Direkt mit den Skiern ans Hotel fahren, das gibts hier nicht.

Der Ort ist recht schön gelegen, mit richtiger Strandpromenande am Lake Wanaka mit Blick auf die Schneebedeckten Berge. Im See gibt es sogar eine Insel mit eigenem Insel See in dem es wiederum eine Insel gibt.
Da Wanaka auch in der Nähe der Snowkite Spots liegt ist hier sozusagen unsere „Homebase“ für die nächsten Wochen.

 

 

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Treble Cone

Da es recht frisch geschneit hat und jetzt dazu noch die Sonne scheint gehts am nächsten Tag gleich auf die Piste.

Schon allein die Auffahrt zum Treble Cone Ski Resort ist schon recht abenteuerlich. Ein schmale „Gravel Road“ windet sich den Berg hinauf und sobald die Sonne drauf scheint wirds auch ziemlich matschig. Schneeketten braucht man hier wohl mehr wegen des Matsches als dem Schnee.

Treble Cone ist übrigens eines der 4 größten Skigebiete der Südinsel, aber mit nur 2 Liften recht übersichtlich.

Aber immerhin sind es Sessellifte, aber ohne jegliches Schnick Schnack, nichtmal Fußrasten gibts. Da sind wir schon ziemlich verwöhnt mit gepolsterten beheizten Sesselliften mit Kuppel etc.…

Obwohl es nur 2 Lifte gibt ist das Gebiet recht umfangreich und anspruchsvoll. An einem Tag schaffen wir es gar nicht jede Piste einmal zu fahren.

Aber vor allem beeindruckend ist die grandiose Aussicht, da vergisst man schonmal auf die Piste zu schaun 😉

Das im Tal kein Schnee liegt ist hier ganz normal, das passiert nur alle Jubeljahre mal und ist dann auch gleich wieder weg. Da wir ja weiterhin im Bus wohnen ist das aber auch ganz angenehm. Nachts sinkt die Temperatur nur so um die 0° rum und tagsüber ist es mit 10° richtig frühlingshaft.

 

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Haast Pass

Mit nur 563m ist der Haast Pass der niedrigste Pass der 3 Pässe die über die neuseeländischen Alpen führen. Aufgrund eines Erdrutsches ist die Staße momentan nachtsüber gesperrt. Immer entlang des Flußes geht es gemächlich bergauf. Am Wegesrand gibt es einige Wanderwege die zu Aussichtspunkten führen. Die Wasserfarbe des Flußes ist immer noch beeindruckend, so klar und so blau. Die Blue Pools auf der anderen Seite des Passes setzten dann noch einen drauf: blauer gehts fast gar nicht mehr. Die Passhöhe nimmt man gar nicht richtig wahr, jedoch ändert sich die Landschaft ziemlich schnell. Von der dschungeligen Westküste geht es in eine ganz andere Welt. Sobald man den Pass überquert hat wird die Landschaft karger und man ist in einer Tussuck Graslandschaft mit Schneebedeckten Gipfeln rundherum. Man kommt sich plötzlich vor als wär man 1000m höher.

 

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