Mt. Taranaki

Nachdem wir schon von weitem den Berg gesehen haben und das Wetter klar ist eilen wir zurück zum Mt.Taranaki. Da direkt am Taranaki nur die tiefer liegenden Tracks ohne Steigeisen und Winterausrüstung machbar sind beschließen wir auf die nördlich liegenden „Pouakai Ranges“ zu wandern, um von da einen guten Blick auf den Mt. Taranaki zu haben.

 

 

Außerdem ist das Wetter gerade sehr wechselhaft und nicht für eine Gipfelbesteigung stabil genug, wie wir in der Zeitung gelesen haben sind erst am Tag vorher zwei Bergsteiger mit dem Hubschrauber gerettet worden.

Gerade am Taranaki sind Wetterumschwünge noch schneller als an anderen Bergen da er sehr exponiert an der Küste liegt.

Schaut euch mal den Taranaki auf Google Earth an dann wisst ihr was ich meine.

 

Da wir etwas spät dran sind und nicht im Dunkeln absteigen wolllen beschließen wir auf der Pouakai Hütte zu übernachten.

Durch den „Goblin Forest“ geht es über eine endlose „Hühnerleiter“ hinauf bis über die Baumgrenze. Da der lehmige Boden hier durchgehend extrem feucht ist, ist es anscheinend die beste Möglichkeit die Wege begehbar zu halten ihn mit Planken zu belegen. Zuvor muss das wohl ne ziemlich Schlammschlacht gewesen sein, wie man auf alten Fotos sieht. Es ist zwar etwas eintönig zu gehen, dafür muss man weniger auf den Weg achten und kann die schöne Aussicht genießen.

 

Wie in allen National Parks und Schutzgebieten werden die auch hier die eingeschleppten Raubtiere gejagt. Am Wegesrand sieht man immer wieder Fallen. Auch wenn einem die Possums und Wiesel ein bisschen leid tuen, sie sind die größten Feinde der heimischen Vögel. Auch Kaninchen, Ratten und Igel sind nicht mehr erwünscht.

 

Nachdem wir unsere Rucksäcke an der Hütte abgestellt haben, gehen wir weiter über eine Steppenlandschaft mit „Tussock Grass“ und kleinen Teichen bis zum „Henry Peak“.

Diesmal haben wir die Hütte ganz für uns allein. Da es über Nacht leider wieder zuzieht, lassen wir den Mt Pouakai, den wir eigentlich für den folgenden Tag geplant hatten doch aus und machen uns nach einem gemütlichen Frühstück an den Abstieg.

 

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