Mt. Tongariro

Juhuu! Es sieht aus als hätten wir den perfekten Tag erwischt. Nach einer frostigen Nacht brechen wir dick eingepackt auf zum Mt.Tongariro. Zuerst geht es über einen gut ausgebauten Weg das Tal entlang bis ein knackiger Aufstieg über die Devils Staircase folgt. Der Weg ist Teil des beliebten Togariro Crossings und im Sommer wohl ziemlich überlaufen, aber jetzt ist fast nichts los. Nach dem steilsten Stück kommen wir langsam in den Schnee und durchqueren eine große Ebene zwischen den Vulkanen Mt. Tongariro und Mt. Ngauruhoe.

 

Mt. Ngauruhoe ist übrigens der Schicksalsberg in Herr der Ringe.

 

Nach einer kurzen Stärkung und Steigeisen anlegen gehts den letzten Abschnitt hinauf.

Hier oben wirds ganz schön ausgesetzt und der Wind pfeift ganz schön, in Böen an die 90 km/h. Da hauts einem ja fast die Rückengräte raus!

 

Vom Aussichtspunkt am Redcrater sieht man die verschieden farbigen Kraterseen. Der Blue Lake ist zugefroren, aber die Emerald Lakes sind anscheinend warm genug und glitzern türkisblau im Schnee.

An mehreren Ecken dampft es auch ein bisschen aus der Erde und dort liegt auch kein Schnee. Auch einen erstarrten Lavafluss kann man gut erkennen. Im Hintergrund sieht man den Lake Taupo.

 

Über den Grat wandern wir weiter bis zum höchsten Punkt. Die Sicht ist sogar so gut, daß wir den rund 140km entfernten, an der Küste stehenden Vulkan Taranaki sehn.

 

Dann machen wir uns an den Abstieg, wo uns dann tatsächlich noch ein paar Turnschuh Wanderer entgegenkommen, die ganz überrascht sind das es hier oben so kalt und eisig ist… Dabei stehen hier überall nicht zu übersehende Warntafeln rum…

 

Als wir unsere ausgeliehenen Steigeisen zurückbringen, zeigen sich die Vulkane noch im schönen Abendlicht mit Schäfchen im Vordergrund. Ganz schön kitschig 🙂

 

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