Wellington

Bevor wir auf die Südinsel übersetzen schauen wir uns natürlich Neuseelands Hauptstadt an.

In „Windy Welly“ ist es auch tatsächlich ziemlich windig.

An 233 Tagen im Jahr hat er hier mehr als 50 km/h Wind.

 

Wellington fühlt sich im Vergleich zu den meisten anderen neuseeländischen Städten städtischer an. Muss es ja auch ist ja  „ The world’s coolest little capital “. Aufgrund der hügeligen Lage ist das Stadtzentrum viel dichter bebaut, aber trotzdem ziemlich grün. Die Straßen sind teilweise sehr steil. Mit einer alten Standseilbahn kann man nach Kelburn hinauf fahren, dort befindet sich auch der Botanische Garten. Die äußeren Stadtbezirke verteilen sich auf grüne Hügeln mit kleinen Buchten dazwischen, auch der Flughafen ist noch dazwischen gequetscht, und hat an beiden Enden der Startbahn Wasser. Vom Mount Victoria hat man eine schöne Aussicht über die Stadt und den Hafen und kann die Flugzeuge beim Start und bei der Landung beobachten.

 

In den alten Lagerhallen am Hafen sind inzwischen Restaurants und Cafes eingezogen, aber auch Kunstgalerien und eine Kletterhalle gibt es dort. Am Wasser entlang führt eine schöne Uferpromenade mit mehreren Kunst Objekten. Auch sonst findet man viel Kunst in der ganzen Stand.

Am alten Hafenbecken steht das Moderne Nationalmuseum „Te Papa“. Es zeigt alles was mit Neuseeland zu tun hat, die Geschichte des Landes, die der Maori und der Siedler, aber auch die Flora und Fauna. Im Innenhof findet man sogar einen Regenwald mit Wasserfällen und Höhlen.

Interessant ist auch die Ausstellung über die Naturgewalten, Erdbeben, Vulkane usw. es gibt sogar ein Erdbebenhaus, das einen so richtig durchschüttelt. Auf den weiteren Ebenen gibt es wechselnde Ausstellungen von Kunst und Kultur. Wir waren gleich zweimal im Museum da es so umfangreich war. Und das Beste, es kostet keinen Eintritt!

 

Geographisch interessant an Welllington ist, das ein Erdbeben 1855 Erdoberfläche angehoben hat und jede menge Neuland geschaffen hat.

Die ehemalige Wasserlinie liegt mittlerweile 2 Häuserblocks vom Ufer entfernt. Im Keller des „Old Bank Building“ liegt sogar ein Schiffswrack. Durch Glasscheiben im Boden sieht man ein paar erhaltene Balken.

 

Weiter die Einkaufsstraßen entlang laufen wir zum „Beehive“ dem Bienenstock, so wird das Parlamentsgebäude im Volksmund genannt.

Daneben steht noch das alte Parlaments-Gebäude und das national Archiv. In der nähe steht noch die „Old St. Pauls“ Kirche. Hier finden zwar keine Gottesdienste mehr statt, aber für Hochzeiten kann man das Gebäude mieten, man muss halt seinen eigenen Priester mitbringen.  Außerdem erzählt uns noch der Kirchenführer das eines der Bunten Fenster in München gefertigt wurde, alle anderen stammen aus England.

 

Abends gehts in die „Cuba Street“ ,  eine richtige Fußgängerzone (sowas gibts in NZ nicht so oft) mit vielen Geschäften und Bars. Nachdem wir uns beim wöchentlichen „ Night Market“ gestärkt haben, wo es hauptsächlich Essen und Live Musik gibt ,  gehts noch zum Abschluss in die Brew Dog Bar. Hier in Wellington gibts einige kleine Brauereien die auch ihre eigene Bar haben.

Das Brew Dog Punk IPA ist gar nicht schlecht, hat eine schön fruchtige Note.  Cheers!

 

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